Knopp Media GmbH: Warum klassische Google Rankings allein nicht mehr reichen

ChatGPT gibt Antworten. Perplexity fasst Informationen zusammen. Claude analysiert Sachverhalte. Die Art, wie Menschen nach Wissen suchen, hat sich binnen zwei Jahren fundamental verändert. Und damit auch die Frage, wie Unternehmen und Experten gefunden werden.

Von der Trefferliste zur direkten Antwort

Früher tippte jemand eine Frage in Google ein und klickte sich durch zehn blaue Links. Heute stellt dieselbe Person ihre Frage einem KI-Assistenten und erhält eine fertige Antwort. Der Unterschied wirkt subtil, hat aber massive Auswirkungen auf digitale Sichtbarkeit.

Denn wer nur auf klassische Suchmaschinenoptimierung setzt, verliert zunehmend Reichweite. Zero-Click-Searches nehmen zu, bei denen Nutzer ihre Antwort direkt erhalten, ohne eine Website zu besuchen. Featured Snippets und KI-Zusammenfassungen machen den Klick auf ein Suchergebnis oft überflüssig.

Die neue Sichtbarkeitslogik

KI-Systeme funktionieren grundlegend anders als Suchmaschinen. Sie durchforsten nicht nur Websites nach Keywords, sondern verarbeiten Informationen aus einem breiten Spektrum an Quellen. Ob ein Experte in KI-Antworten auftaucht oder nicht, hängt davon ab, ob entsprechende Inhalte in den Trainingsdaten vorhanden sind und wie diese Informationen strukturiert vorliegen.

Das Prinzip dahinter nennt sich Generative Engine Optimization, kurz GEO. Während SEO darauf abzielt, in Suchmaschinen gut zu ranken, geht es bei GEO darum, überhaupt in den Datenströmen präsent zu sein, aus denen KI-Systeme ihre Antworten generieren. Die Mechanik unterscheidet sich grundlegend.

Mehrfache Präsenz erhöht Sichtbarkeit

Je mehr qualitativ hochwertige Inhalte zu einem Thema oder Experten verfügbar sind, desto wahrscheinlicher tauchen diese in verschiedenen Kontexten auf. Wer ausschließlich auf der eigenen Website publiziert, begrenzt seine digitale Präsenz auf einen einzigen Kanal. Wer zusätzlich in Fachmedien, auf LinkedIn, in Podcasts oder anderen Formaten vertreten ist, vervielfacht seine Touchpoints.

Praxisbeispiel aus der Medienarbeit

Die Knopp Media GmbH arbeitet seit 19 Jahren im Bereich digitale Medienplatzierung. Über White-Label-Partnerschaften mit deutschen Verlagen vermittelt das Unternehmen Expertenbeiträge in verschiedenen Publikationen. Bislang stand dabei vor allem der Reputationsgewinn durch redaktionelle Erwähnungen im Vordergrund.

Seit dem Durchbruch von ChatGPT Ende 2022 zeigt sich ein zusätzlicher Effekt. Mandanten mit breiter medialer Präsenz werden häufiger in KI-generierten Antworten erwähnt als jene, die ausschließlich auf ihrer eigenen Website präsent sind. Ein Steuerberater, der nicht nur auf seiner Homepage, sondern auch in Fachmedien über Gestaltungsmöglichkeiten bei der Unternehmensnachfolge schreibt, erhöht seine Chancen, in entsprechenden KI-Antworten aufzutauchen.

Die über 1.500 erfolgreich platzierten Artikel wirken damit mehrfach. Sie erreichen die Leserschaft der jeweiligen Publikation, stärken die Reputation und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, in digitalen Informationsströmen präsent zu sein.

Warum Vielfalt entscheidet

Unternehmen mit reiner SEO-Strategie erleben derzeit einen Rückgang organischer Zugriffe. Wer hingegen an verschiedenen Stellen im Netz mit relevanten Inhalten präsent ist, profitiert von mehreren Effekten gleichzeitig. Potenzielle Geschäftspartner finden den Experten über unterschiedliche Wege: durch direktes Lesen in Fachmedien, über LinkedIn, durch Empfehlungen oder eben durch KI-Antworten.

Die Knopp Media GmbH setzt auf strategische PR. Die Kunst liegt darin, die richtigen Medien mit den richtigen Themen zu verbinden und dabei redaktionelle Standards einzuhalten, die auch von menschlichen Lesern geschätzt werden.

Der messbare Unterschied

Die Auswertung von Mandantenerfolgen zeigt klare Muster. Experten mit Präsenz auf mehreren Plattformen erzielen höhere Conversion-Raten und kürzere Sales-Cycles. Nicht weil ein bestimmtes Medium magische Kräfte hätte, sondern weil mehrfache Sichtbarkeit Vertrauen schafft. Wer an verschiedenen Stellen kompetent auftritt, überzeugt nachhaltiger.

Ausblick auf die nächste Phase

Die Entwicklung steht erst am Anfang. Während heute noch viele Menschen parallel Google und KI-Assistenten nutzen, dürfte sich das Verhältnis weiter verschieben. Jüngere Generationen wachsen bereits mit KI-gestützter Informationssuche auf. Unternehmen und Experten, die heute in ihre mediale Breite investieren, legen den Grundstein dafür, auch morgen noch gefunden zu werden.

Klassische Suchmaschinenoptimierung bleibt wichtig. Aber sie allein reicht nicht mehr aus. Wer in der neuen digitalen Landschaft Sichtbarkeit erreichen will, braucht Präsenz an verschiedenen Punkten im Informationsökosystem. Nicht zwingend in bestimmten Premium-Medien, aber breit genug, um in unterschiedlichen Kontexten aufzutauchen.